Wir haben verschiedene Antennen ausprobiert. Die mit den Heltec Board mitgelieferte Antennen sind sehr einfach. Eine Stabantenne war 5 dB besser. Sie hatte in der Hülle einen kleinen Topf.
Diese selbstgebaute Lambda/4 Ground Plate Antenne war nochmals 5 dB besser. Sie entstand mit freundlicher Hilfe von dc0vz.
Sie besteht aus einem Strahler, der ein Viertel der Wellenlänge Lambda lang ist, und darunter vier Radialen. Für die Frequenz von 868 MHz liefern die diversen Antennenrechner im Internet eine erforderliche Länge des Dipols von 82 mm und der Radialen von 92 mm. Die Radiale sollen unter einem Winkel von 45 Grad gespreizt sein. Damit ereicht man die notwendige Impedanz von 50 Ohm.
Als Material wählen wir ein Kupferdraht aus einem Erdkabel mit dem Querschnitt von 10 Quadratmillimetern. Radiale und Dipol werden direkt auf einen SMA Stecker (Überwurfmutter und Stift) gelötet. Dazu haben wir in den Dipol ein Loch von 3.2 mm gebohrt und ihn mit einer Feile seitlich um ein Drittel abgetragen. Die Radiale werden am oberen Ende 4mm auf 45 Grad abgewinkelt und unten angeschliffen. Wenn die Lötstellen mit Flußmittel eingepinselt werden kann einfacher ein sauberes Lötbild erreicht werden.
Mit einer einfachen Haltevorrichtung haben wir die Teile zum Löten fixiert.
Zur Stabilisierung und Verbessern der Wetterbeständigkeit wurde noch eine dreiteilige Nabe aus PETG gedruckt und mit der Antenne verschraubt.
Die Leistung der Antenne wurde mit einem Netzwerkanalyser überprüft. Dieser sendet ein Frequenzspektrum und zeigt dann an, welche Frequenzen wie starkt reflektiert werden. Das Minimum der Reflektionen sollte bei 868 MHz liegen. Um dies zu erreichen mussten wir den Dipol auf eine Länge von 78 mm kürzen.
Ein Tropfen Zweikomponentenkleber Verhindert das Eindringen von Wasser. Zum Abschluß bekommt die Antenne noch einen Lacküberzug.